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Wolfgang Isenburg von der “Gefährdetenhilfe Wegzeichen”

Im nächsten Jahr feiert das “Großglattbacher Männervesper” sein 20. Jubiläum. Seit 20 Jahren treffen sich zweimal im Jahr 50 bis 100 Männer um ein Referat zu einem interessanten Thema zu hören und anschließend darüber ins Gespräch zu kommen.

Meist ging es dabei um Fragestellungen zu Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die wir beim Männervesper vor dem Hintergrund unseres christlichen Glaubens zu beleuchten versuchten.

Am 9. November wird es im Großglattbacher Gemeinschaftshaus (Lammgasse) um ein Thema gehen, mit dem ganz sicher jeder Mensch einmal konfrontiert und das doch von den meisten ein Leben lang verdrängt wird: die Endlichkeit unseres Daseins. Etwas flapsig wird häufig gesagt “Der Tod ist so sicher wie das Amen in der Kirche” – und genau dort setzt unser christlicher Glaube an, wenn es um die Antwort auf die Frage geht: Ist mit dem Tod alles Aus und wenn nein, was kommt danach? Wolfgang Isenburg ist überzeugt, dass wir als Christen eine starke Hoffnung in Jesus Christus haben, weil wir als Christen glauben, dass Jesus den Tod besiegt hat. Was aber bedeutet dies für mich persönlich?

Wolfgang Isenburg ist 1959 in Gummersbach bei Köln geboren und dort aufgewachsen. Ausbildung zum Zimmermann mit elfjähriger Berufserfahrung, danach theologische Ausbildung, im Anschluss daran Ausbildung als Arbeitstherapeut.
Seit 1985 verheiratet mit Gabriele, drei Kinder: Manuel 1986 (gest. 2005), Katharina 1989, Elias 1992. Seit 1994 Prädikant der evangelischen Landeskirche Württemberg. Mitglied in verschiedenen Vorständen. Seit 1990 Leiter der Gefährdetenhilfe Wegzeichen e.V. in Enzklösterle. Dort leben bis zu zehn Drogen – Alkohol- und mehrfach abhängige, haftentlassene und kriminell gewordene Männer in seiner Familie mit. Sie bekommen so die Chance, in der Großfamilie ein neues Zuhause zu finden und neue Perspektiven für ihr Leben zu erarbeiten. Privat haben Isenburgs nur ein kleines Schlafzimmer, alles andere teilen sie mit den ihnen anvertrauten Menschen.